Galerie





Mateo Manaure


Mateo Manaure,
10.12.99, Galerie Haldner, Zürich


Die geometrischen Konstruktionen sind vielleicht die Synthese des ganzen abstrakten Werkes von Mateo Manaure (...) Es ist hervorzuheben, dass er Kunst in seinem ganzen Schaffen jeweils aus verschiedenen Perspektiven betrachtet hat. Darin finden sich Andeutungen von Mondrians Gedanken, der über besondere Formen sprach, wenn er sich auf Realismus bezog und über universelle Formen, wenn er seine Abstraktion meinte. Es finden sich aber auch Andeutungen zu den weniger dogmatischen Prinzipien Kandinskys, der für die Farben und Raster nicht die absoluten Wahrheiten eines Mondrian oder Malewitsch bemühte. Manaure entwirft seine Formen aus dem schöpferischen Zweifeln. Dies erinnert uns an die philosophischen Wurzeln Buddhas: "Zweifelt über alles und vor allem darüber, was ich Euch sage." Vielleicht ist das der Anfang, um Wahrheiten zu finden. Wie von solchen Prinzipien geleitet, entstanden die geometrischen Konstruktionen Manaures, wo Gleichgewicht und Ungleichgewicht aufeinander treffen und das grossartige Spiel der Farben das Seinige tut. Es ist eine sensible Geometrie aus Polygonen, die sich bewegen und auseinander fahren und die sich auf- und wieder abbauen (...) -" Beatriz Sogbe



  • Ausgewählte Werke


Construcciones
1999
120 x 120 cm
Acrylfarben auf Holz

Vollbild


Construcciones
1999
100 x 100 cm
Acrylfarben auf Holz

Vollbild


Construcciones
1999
120 x 120 cm
Acrylfarben auf Holz

Vollbild


Cubo
1999
50 x 50 x 50 cm
Stahl und Acrylglas

Vollbild





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